Aus der Küche

Knusprige Gemüsebratlinge

Hier gibt es nun das erste Rezept. Es gibt heute knusprige, goldene Gemüsebratlinge. Wir haben so ähnliche Reibeküchlein irgendwo mal gegessen, ich weiß nicht mehr wo es war. Es hat uns auf jeden Fall sehr gut geschmeckt, sonst hätten wir nicht versucht es frei nachzukochen. Es ist vom zeitlichen Aufwand her nicht ganz easy cooking, also leider kein Rezept für die schnelle Küche. Vegetarisch, nicht vegan, aber ganz sicher super lecker.

 

Gemüsevielfalt und Körner

Wir nehmen für die Gemüsebasis: Kartoffeln, Süßkartoffeln, Möhren, Petersilienwurzel, Zwiebeln. Doch das ist nicht alles, dazu kommen Haferflocken unterschiedlicher Textur, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam und Eier zum Binden. Gewürzt nach unserem Gusto mit Salz, Pfeffer und einem Hauch milden Chili.

Die Gemüse werden alle gerieben – auch die Zwiebeln-, von Hand oder mit der Küchenmaschine, je gröber man reibt, desto eher fallen die Bratlinge in der Pfanne auseinander. Unsere Küchenmaschine kann ohnehin nur eine Stärke, die ist perfekt, nicht zu fein und nicht zu grob. Als nächstes gebe ich 6 Eier zu der Masse, dafür sollte man eine große Schüssel nutzen. Die Eier so gut wie möglich unterrühren, dann kommen die großen Tassen Haferflocken dazu, immer wieder gut durchrühren. Merkt man, dass alles nicht geschmeidig ist, dann sind es nicht genug Eier. Nach den Haferflocken kommen die Kerne und Körner dazu. Ich finde, dass Sesam die Bratlinge so richtig schön knusprig macht, man kann also auch mehr nehmen,  wenn man das mag. Der “Teig” ist dann perfekt, wenn er nicht auseinanderfällt und eine homogene Masse ist. Das Würzen ist jedem selbst überlassen, bei uns ist es Salz, Pfeffer und milder Chili. Ich lasse alles gute 15 Minuten stehen, bevor es in die Pfanne geht. In unsere Pfanne passen 4 Stück.

 

 

Die Pfanne ist heiß und jetzt mit Hilfe von großen Löffeln 3-4 Bratlinge (je nachdem wie groß man sie mag) in der Pfanne zu positionieren, die gut gefettet ist. Bitte nicht zu dick machen, die Leckerlis werden sonst innen nicht gar, bei mittelgroßer Hitze anbraten. Man wendet, wenn sie unten braun werden, eine Runde inklusive Wenden dauert ca 6-8 Minuten. Die Bratlinge schmecken warm und kalt hervorragend, dazu gibt es einen selbstgemachten Kräuterquark. Die hier genannten Mengen reichen für 4 gute Esser.

 

Varianten und Abwandlungen nach eigenem Geschmack

Das Gericht bietet viele Möglichkeiten die Reibeküchlein zu individualisieren. In Bezug auf das Gemüse kann man frei experimentieren mit Zucchini zum Beispiel oder auch Porree. Unsere Bratlinge sind ja schon recht kartoffellastig, das muss auch nicht so sein. Was ihr gerne mögt an Gemüse, versucht es. Im Kühlschrank kann man sie übrigens auch noch 1-2 Tage gut aufbewahren. Wie auch bei klassischen Reibekuchen ist es nach der Brataktion um den Herd herum fettig, nur zur Info.

Ganz viel Spaß am Herd und gutes Gelingen!

 

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